Wilde Wiesen für Insekten

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In Brieselang (Brandenburg) fand am 26. April 2025 ein großer Pflegeeinsatz statt: Der NABU Osthavelland hat eine artenreiche Pfeifengraswiese im FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“ gemäht, um die Bestände seltener Wildpflanzen zu erhalten.

Diese Gräserwiesen sind nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bedeutsame Lebensräume für Insekten und seltene Blütenpflanzen – zum Beispiel die Sumpf-Engelwurz (Angelica palustris), die dort wächst. Das Mähen war eine „Mosaik‑Mahd“, bei der Teile der Wiese bewusst nicht vollständig geschnitten wurden, damit einzelne wichtige Pflanzen stehenbleiben und sich aussäen können. olche Pflegemaßnahmen sind immer wieder nötig: Ohne Eingriffe verwildern diese Flächen, die Artenvielfalt geht verloren.

Der NABU ruft interessierte Freiwillige zu weiteren solchen Pflegeeinsätzen auf, denn es braucht viele helfende Hände, um diese seltenen Wildblumenwiesen zu erhalten. Gleichzeitig ist das Engagement ein direkter Beitrag zum Arten- und Insektenschutz, weil durch die strukturelle Vielfalt neue Lebensräume entstehen.

Dieses Ereignis in Brandenburg zeigt, wie lokaler Naturschutz konkret wirkt: Durch gezielte Pflegemaßnahmen können gefährdete Pflanzenarten gestützt werden, und gleichzeitig profitieren Insekten – ein schönes Beispiel für Naturlandschaft im Kleinen, die große ökologische Bedeutung hat.